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Wenn man mit 80 Jahren auf seinen bisherigen Lebensweg zurückblickt und sich die Frage stellt, wie es denn eigentlich dazu gekommen ist, dass man hier und heute genau an diesem Punkt angelangt ist, dann wird man zwangsläufig vermuten, dass es auf diesem Weg viele Zufälle gegeben hat, die zu Abzweigungen und Kreuzungen geführt haben. Und nicht jeder wird, wie Peter Weidenbrück, der genau heute am 12. Dezember 2025 seinen 80sten Geburtstag feiert, von sich behaupten können, dass er Irrwege oder gar Sackgassen auf seinem Lebensweg gemieden hat.
Betrachtet man Peters Wegstrecke aus der Sicht des Akkordeon-Orchesters Müllekoven, dann stellt man fest, dass der Weg doch sehr gradlinig verlaufen ist. Schon als zwölfjähriges Kind war Peter Mitglied des Müllekovener Schulorchesters unter der Leitung des legendären Lehrers Peters. Als aus diesem Schulorchester 1960 das Akkordeon-Orchester Müllekoven entstand, war Peter natürlich auch dabei – wenn auch nicht mit einem Akkordeon, sondern mit der Gitarre – übrigens ebenso wie sein drei Jahre jüngerer Schulkollege Herbert Pax, der als einziges Gründungsmitglied heute noch als aktiven Mitglied im AOM ist.
Zufällig kreuzte dann eine gewisse Hildegard Kirchgesser, die im Mandolinenorchester Sieglar musizierte und auch Gitarre spielte, den Weg des Jubilars. Die Musik war wohl einer von mehreren Gründen, dass man sich näherkam und schließlich heiratete. Aus der glücklichen Ehe gingen vier Söhne hervor, bei denen Peter und Hildegard das musikalische Talent entdeckten und förderten. Musik war ein Baustein der Erziehung: „Meine Frau hat mit den Kindern immer viel Musik gemacht. Ein Hit war ,Wir lagen vor Madagaskar‘, aber auch andere wunderschöne Melodien aus der Mundorgel und bei Reisen mit dem Auto durfte der ,Drummer Boy‘ von Nana Mouskuri nicht fehlen“, so Peter Weidenbrück. „Ich bin sehr froh darüber, dass meine Kinder heute nicht nur beruflich, sondern auch musikalisch erfolgreich sind.“
Auf die Frage,ob es im Hause Weidenbrück regelmäßig gemeinsame Aufführungen gab, antwortet Stephan: „Eine spezielle ,Hausmusik‘ gab es in dem Sinne bei Weidenbrücks nicht, da – sehr zum Leidwesen der gesamten Nachbarschaft – eigentlich immer musiziert wurde. Aber natürlich, wenn heutzutage an Weihnachten die ganze Familie mit vier Kindern, vier Ehefrauen und zwölf Enkelkindern zusammenkommt, wird an solchen Festen immer noch in die Tasten gegriffen. Meinen Vater habe ich bislang aber in der Tat eigentlich sehr selten Gitarrespielen gehört. Das war zu Hause und zu – nennen wir es geselligen Anlässen – immer Aufgabe meiner Mutter.“
Der Vater hat seine Gitarre zwar noch nicht an den berühmten Nagel gehängt, doch die ist inzwischen in Eitorf bei seinem Sohn Marc. „Wenn ich bei dem zu Besuch bin und es wird wieder mal Musik gemacht, dann stimme ich schon mal ein paar Akkorde an. Mehr nicht“.
Und Sohn Stephan Weidenbrück, Orchesterleiter des AOM, erinnert sich: „Mein Vater hat irgendwann seine Schwerpunkte weg von der aktiven Musik hin zum Fußball (Fortuna Müllekoven) und zur Fliegerei gelegt. Aus einem Fliegerclub stammte dann auch unser Klavier, das mein Vater dort abgekauft hat und auf dem mein älterer Bruder Marc und ich angefangen haben zu spielen. Da begann dann auch schon unser schonungsloser Klavierunterricht beim ortsansässigen Organisten und Klavierlehrer, der dann einige Jahre später auch noch unser Nachbar wurde und auch - zusammen mit meinen Eltern - eine heute noch legendäre Weinprobe unseres Orchesters besuchte. Meine Eltern waren schon ,hinterher‘, dass wir unseren Musikunterricht auch ernst nahmen und übten, aber als ,Strenge‘ mit nachhaltigen seelischen Belastungen würde ich das nicht ansehen. Hätten die Eltern unser Talent nicht gefördert und gefordert, wäre ich vermutlich heute weder Dirigent des AOM, noch würde ich einen musikalischen Beruf ausüben.“
Auch zwei der drei Brüder Stephans haben mit Musik zu tun: „Michael – auch AOM-Mitglied – begeistert die Zuhörer mit seiner Band ,Jod drop´. Marc, der Orgel und Klavier spielt, war auch schon mal kurze Zeit als Basspieler im Orchester und spielt in einer Band in Eitorf.“ Nur Gerald hat das musikalische Talent der Eltern nicht mitbekommen, kompensiert das aber mit einer inaktiven (fördernden) Mitgliedschaft im AOM. Dem gehört Peter Weidenbrück inzwischen nicht nur seit 65 Jahren an, er war auch in den 1990-er Jahren bis 2000 dessen Vorsitzender. 2009 wurde er für sein Engagement mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet. Und als dem AOM im Jahr 2023 die Vorstandsmitglieder ausgingen und der Kollaps drohte, war er spontan bereit, sich in einem neuen Vorstand als Beisitzer vornehmlich die Interessen der inaktiven Mitglieder zu vertreten.
In den Räumen seiner Firma „Camo4u“ finden seitdem auch die Vorstandssitzungen statt, in denen er nicht nur umsichtig der ruhende Pol ist, sondern dank seines privaten Netzwerks den Vorstandskolleginnen und damit dem Orchester auch in vielen Dingen mit Rat und Tat helfen kann. Auf die Frage, worauf er besonders stolz ist, lautet seine Antwort: „Darauf, dass das AOM auch heute nach 65 Jahren immer noch existiert.“
Lieber Peter, das Akkordeon-Orchesters Müllekoven ist stolz darauf, dich als Mitglied und im Vorstand zu haben. Sein Auftritt morgen in der Mehrzweckhalle zu deinen Ehren kann nur ein kleines Dankeschön für dein Wirken im und für das AOM sein.
Und um noch einmal auf den Anfang dieses Beitrags zurückzukommen: Vielleicht waren es ja doch keine Zufälle, die dich an den heutigen Punkt geführt haben, sondern du hast deinen Weg vorausschauend doch zielstrebig geplant und verfolgt – wer weiß?
Danke!
Dein Akkordeon-Orchester Müllekoven

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Das Akkordeon-Orchester Müllekoven entdeckt die Streaming-Plattformen
Das Akkordeon ist nicht zuletzt aufgrund der Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten und seiner enormen Klangvielfalt von den Landesmusikräten der Republik zum Instrument des Jahres 2026 gekürt worden."Auch das sicher ein kleiner Schritt, um das Instrument ein wenig aus seinem Schattendasein zu holen", freut sich Stephan Weidenbrück, Dirigent des Akkordeon-Orchesters Müllekoven, das zuletzt bei seinem ausverkauften Herbstkonzert Standing Ovations bekam.
Bislang wurden in mehr oder minder großen Abständen Konzertmitschnitte auf CDs gebrannt und in kleinen Auflagen verkauft. Jetzt hat der Orchesterleiter eine Idee, die ihm schon lange durch den Kopf geht, in die Tat umgesetzt, um das zu Unrecht bisweilen als altmodisch angesehene "Handzuginstrument" populärer zu machen. "Ab sofort gibt es uns und unsere Musik auf so ziemlich allen digitalen Plattformen, auf denen man Musik streamen kann. Das wird nicht nur unser Stammpublikum freuen, sondern hoffentlich auch Musikfreunde, die bisher keinen Zugang zum Akkordeon hatten, für dieses Instrument begeistern."
Und damit man nicht lange auf den Portalen Spotify, Amazon & Co suchen muss, gibt es eine Übersicht mit direkten Links über die verfügbaren Dienste unter https://hypeddit.com/aom1960/live-klassik-pop.
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Zum Tod unseres langjährigen Mitglieds Dietmar Tonn
Wie wir bei unserer gestrigen Probe von Werner Sträßer erfahren haben, ist unser langjähriges Mitglied Dietmar Tonn am 25. November 2025 zwar nach längerer Krankheit aber letztlich doch überraschend plötzlich verstorben. Alle anwesenden Orchestermitglieder waren von dieser traurigen Nachricht sichtlich betroffen.
Dietmar Tonn trat im Januar 2001 dem Akkordeomorchester Müllekoven als Aktives Mitglied bei da. Da wurde schnell deutlich, dass er ein hervorragender Akkordeonist war. Als Stimmführer übernahm er bald Verantwortung in der zweiten Stimme und wurde deren Stimmführer, eine Aufgabe, die er bis zu seinem krankheitsbedingten Ausscheiden Ende 2024 als aktives Mitglied gewissenhaft und umsichtig ausführte. Wer als neues AOM-Mitglied der zweiten Stimme zugeordnet wurde, der wurde von Dietmar unter seine Fittiche genommen. Dabei machte man die Erfahrung, dass Dietmar Tonn immer hilfsbereit und zuvorkommend war und das auch (ober besser: gerade dann), wenn man erste "Schwimmübungen" in einem Orchester machte und sein Instrument noch nicht so perfekt beherrschte, wie das bei den langjährigen Mitspielerinnen und Mitspielern der Fall war. Ich weiß noch, wie ich 2018 zum ersten Mal zu einer AOM-Probe kam, nachdem ich zuvor das Orchester bei seinem Herbstkonzert erlebt hatte. Ich hatte all meinen Mut zusammengenommen und mit Geschäftsführerin Evelyn den Termin einer Probestunde im AOM vereinbart. Dietrmar stellte sich als Stimmführer vor und bevor die Probe begann, machte er mir Mut, Motto: "Alle hier kochen nur mit Wasser" (wenn auch mit heißerem, wie ich dann sehr schnell feststellte). Seine Vereinstreue bewies Dietmar auch nach seiner Aktivenzeit: Er blieb dem AOM als inaktives, förderndes Mitglied weiterhin treu.
Wir werden Dietmar Tonn ein ehrendes Andenken bewahren. Das tief empfundene Mitgefühl der AOM-Gemeinschaft gilt den Hinterbliebenen, insbesondere seiner Ehefrau Eva und seinen Kindern. Die Trauerfeier findet am 19. Dezember 2025 um 10 Uhr auf dem Friedhof Hangelar, Fritz-Pullig-Str. 17, 53757 Sankt Augustin statt. Anschließend erfolgt die Beisetzung. (hbo)

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Standing Ovations für Stephan Weidenbrück und sein Akkordeonorchester
Der Dirigent und seine Musiker begeisterten beim Herbstkonzert das Publikum
„Wir sind froh, dass wir dich als Dirigent haben“, lobte Ottilie Keß, Vorsitzende des Akkordeon-Orchesters Müllekoven (AOM), coram Publicum Stephan Weidenbrück, den musikalischen Leiter des Orchesters am Ende des traditionellen Herbstkonzerts in der ausverkauften Troisdorfer Stadthalle. Und Michael Weidenbrück, der seine kurzweilige Moderation mit einigen Anekdoten aus der musikalischen Laufbahn seines Bruders würzte, stellte fest: „Unglaublich, wie Stephan das alles macht: Er dirigiert mit der einen Hand, hält sein Orchester in Schach, spielt gleichzeitig Keyboard mit der anderen Hand und betätigt auch noch das Pedal des Instruments.“ Dass Stephan Weidenbrück seine Leute nicht nur gut vorbereitet, sondern auch bei der Veranstaltung fest im Griff hatte, hatte zur Folge, dass die Musiker und ihr Chef auch bei den anspruchsvollen Stücken, wie zum Beispiel Jacques Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt“ den Saal begeisterten und am Ende Standing Ovations bekamen. Eine Zuhörerin stellte fest „Ich war bei den Herbstkonzerten in den letzten drei Jahren immer dabei. Alle waren gut, aber diesmal habt ihr alles noch getoppt“.
Das lag wohl nicht zuletzt auch an den „Eigen-Arrangements“ von Stephan Weidenbrück („Hans Zimmer in Concert“) und seinem Stellvertreter Werner Sträßer („Kölle total“). Das Medley mit Lokalkolorit veranlasste das textsichere Publikum, munter mitzusingen. Zuvor hatte man schon die Lippen gespitzt und beim Ohrwurm „Always look an the bright side of life“ mitgepfiffen. Die Arrangements der beiden Dirigenten reißen nicht nur immer wieder die Zuhörer förmlich von den Sitzen, sondern begeistern auch die Musiker besonders. Vielleicht könnte man anstelle der nicht mehr stattfindenden Frühlingskonzerten in Siegburg mal ein ein "Mitsing-Konzert" in Troisdorf in ausverkaufter Stadthalle veranstalten.
Herausragend auch die Akkordeonisten, die Soli zu spielen hatten. Vor allen Dingen Tatjana Löhnert bekam für ihren ausdrucksstarken Part nicht nur Applaus, sondern wurde in der Pause im Foyer der Halle von Gästen umringt und für ihre Darbietung gelobt.
Bewährt hat sich inzwischen, dass Kinder und Jugendliche keine Eintrittsgebühren zahlen müssen. Und so sieht man auch immer mehr junge Eltern, die mit ihren Kindern dafür sorgen, dass bei den Konzerten des AOM inzwischen alle Altersgruppen vertreten sind. Der Nachwuchs hatte sichtlich auch Freude an der Darbietung und tanzte zwischendurch in den Gängen zwischen den Stuhlreihen. Wer weiß: Vielleicht trägt das Herbstkonzert als "Schlüsselerlebnis" dazu bei, dass da das Interesse am Musizieren gelegt ist – natürlich am Liebsten mit einem Akkordeon.
Troisdorfs neue 1. Stellvertretende Bürgermeisterin, Helen Bitz, vertrat Bürgermeister Alexander Biber. Sie hatte den Nagel auf den Kopf getroffen, als sie in ihrem Grußwort zum Konzertbeginn den Akteuren auf der Bühne dankte und feststellte, dass das Akkordeon-Orchester Müllekoven ein wichtiges Stück Kultur der Stadt sei. Das Orchester und sein Publikum haben es am vergangenen Sonntag wieder einmal eindrucksvoll bewiesen. (hbo)(Fotos: Maximilian Bohlscheid)
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„Mutmacher-Proben“ im AOM
Das Akkordeon-Orchester Müllekoven sucht Hobby-Musiker
Das Akkordeon wurde jüngst von den Landesmusikräten Deutschlands zum „Instrument des Jahres 2026“ gekürt, vielleicht (oder gerade deshalb), weil es oft ein Nischendasein fristet, obwohl es mit seiner Klangvielfalt Zuhörer immer wieder begeistert und weil es als ein echtes Chamäleon sich durch die verschiedensten Genres bewegt: Von Klassik, Volksmusik, Rock & Pop bis hin zum Jazz – die Einsatzbereiche sind vielfältig. Und doch verstauben viele dieser Instrumente allzu oft in Kellern oder auf Dachböden. „Die Besitzer sind vielfach Hobby-Musiker, die vielleicht das eine oder andere Mal im Familien- oder Freundeskreis aufgetreten sind, dann aber aus beruflichen oder anderen Gründen keine Gelegenheit mehr hatten, Musik zu machen. Zum Alleinunterhalter hat es nicht gereicht und für Auftritte mit einem der Akkordeonorchester der Region auf die Bühne zu gehen fehlte der Mut“, sagt Rita Wagner, Geschäftsführerin des Akkordeon-Orchesters Müllekoven (AOM), die sich schon seit längerem erfolgreich mit ihren Vorstandskollegen bemüht, die Größe des rund 30-köpfigen Ensembles trotz altersbedingter Abgänge zu halten.
Jetzt hat Orchesterleiter Stephan Weidenbrück eine weitere Idee zur Mitgliedergewinnung beigesteuert. Er will Hobby-Musiker ermutigen, das ausgemusterte Instrument vom Speicher zu holen und mit oder auch ohne Akkordeon an einer „Offenen Probe“ teilzunehmen. „Es geht darum, Hemmschwellen abzubauen und zu zeigen, dass das Musizieren in einem Orchester für jemanden, der Noten lesen kann, kein ,Hexenwerk‘ ist. Während man als Alleinunterhalter mit beiden Händen agiert, wird im Orchester nur die rechte Hand benötigt. Ich garantiere allen, die kommen, einen unterhaltsamen und informativen Abend“, verspricht Weidenbrück. Bei diesen „Mutmacher-Proben“ können die Interessenten unverbindlich vorbeischauen und neben einem arrivierten Orchestermitglied Platz nehmen und versuchen, mitzuspielen. Aber auch ohne Instrument kann man teilnehmen und dem Nebenmann auf die Finger – oder besser noch auf die Tasten – schauen. Und wer weiß: Vielleicht steht man dann im November beim großen Herbstkonzert des AOM schon gemeinsam auf großer Bühne in der Stadthalle Troisdorf.
Übrigens: Das Probenangebot richtet sich nicht nur an Akkordeonistinnen und Akkordeonisten, sondern auch an Keyboarder, Schlagzeuger und E-Bassspieler.
Die erste offene Probe ist am 25. August um 20 Uhr im Pfarrsaal in Troisdorf-Bergheim (Zum Kalkofen 13-15), die zweite Probe findet bereits eine Woche später am 1. September um 20 Uhr im „Stammprobenraum“ in der Mehrzweckhalle Müllekoven (Eingang Dorfstr. 51) statt. „Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, aber erwünscht“, sagt Ottilie Keß, Vorsitzende des AOM, die per E-Mail unter
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Mit dem AOM aus dem stillen Kämmerlein auf die große Bühne
Das Akkordeon-Orchester Müllekoven will mit zwei offenen Proben Hemmschwellen abbauen und Hobbymusiker für Auftritte und Konzerte gewinnen
Die Landesmusikräte Deutschlands haben sich festgelegt: Das Akkordeon soll das Instrument des Jahres 2026 werden. Und weil in der Tier- und Pflanzenwelt jährlich neue, vom Aussterben bedrohte Arten mit einem Titel in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt werden, liegt die Vermutung nahe, dass das „Handzuginstrument“ – im Volksmund „Quetschebüggel“ genannt – auch zu einer aussterbenden Spezies gehört. Dabei werden nicht nur immer noch reichlich neue Akkordeons hergestellt, vielmehr verstauben davon mit Sicherheit auch viele auf Dachböden und in Kellern. Susanne Lunkenheimer, Vorstand Finanzen des bekannten Akkordeon-Orchesters Müllekoven, kann ein Lied davon singen: „Mehrmals im Jahr werden uns – meist aus Nachlässen – solche Instrumente angeboten. Doch Akkordeons hat das AOM genug. Gesucht werden musikalische Talente, die dieses schöne Instrument zum Klingen bringen.“
Dabei ist das Akkordeon eigentlich auch heute noch in der Öffentlichkeit recht gut vertreten und auch angesehen: Keine der angesagten Kölner Kultbands mag darauf verzichten. Und selbst in Sinfonieorchestern kommt es bisweilen zum Einsatz – auch wenn es da kein Standardinstrument ist, wie beispielsweise Geige oder Klarinette.
Der AOM-Vorstand hat sich schon in der Vergangenheit erfolgreich einiges einfallen lassen, um die altersbedingten Abgänge zu kompensieren. Neben dieser Musiker-Akquise, Akkordeonisten-Suche in der ukrainischen Community und dergleichen mehr sorgen aber auch die Konzerte und Auftritte des AOM für Nachwuchs. Gudrun Droletz – noch gar nicht so lange im AOM – ist da ein Paradebeispiel: „Ich hatte vor vielen Jahren einmal ein wenig Akkordeon gespielt und dann das Akkordeon-Orchester Müllekoven beim Frühlingskonzert in Siegburg kennengelernt. Das Klangvolumen aber auch die Auswahl der Stücke haben mich fasziniert. Und ich war mir sofort sicher: Da will ich auch mal mitmachen“. Gleich bei der nächsten Probe ist sie in der Müllekovener Mehrzweckhalle mit Instrument erschienen und hat ohne Druck das mitgespielt, was sie sich zugetraut hat. „Ich wurde direkt von allen gut aufgenommen und habe mich sofort im AOM wohlgefühlt. Und das befürchtete Vorspielen gab und gibt es da auch nicht.“ Obwohl sie selbst damals Zweifel hatte, ob sie schon ein halbes Jahr später beim Herbstkonzert in der Troisdorfer Stadthalle mitspielen könne, hat Stephan Weidenbrück, der Dirigent und musikalische Leiter des Orchesters, sie ausdrücklich dazu ermuntert.
Stephan Weidenbrück: Hemmschwellen abbauen
Will Hemmschwellen abbauen: AOM-Dirigent Stephan Weidenbrück
„Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, aber erwünscht. Dazu kann man eine E-Mail an
Einmal auf großer Bühne zu stehen, ist der Wunsch vieler Hobbymusiker
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Sommerevent 2025
Besichtigung Schloss Augustusburg
Bei viel Sonne, hoher Temperatur und Luftfeuchtigkeit tat es gut, die Führung durch die kühleren Schlossräume zu machen. Viel erfuhren wir über den Bauherren Kurfürst und Erzbischof von Köln Clemens August und die Lebensweise in der damaligen Zeit. Sehr erstaunt waren wir über die Taillenweite der Damen, die 37 cm nicht überschreiten sollte. Dafür musste natürlich ein Korsett getragen und eng geschnürt werden.
Herzstück des Schlosses ist das Prunktreppenhaus: Es ist das prachtvollste Rokokotreppenhaus der Welt. Errichtet nach dem Entwurf Balthasar Neumanns, besticht es durch die Vielfalt der Materialien, den Rausch der Farben und Formen sowie durch die künstlerische Ausgestaltung, die in einem atemberaubenden Deckenfresko Carlo Carlones gipfelt. Im Sommer werden in diesem Treppenhaus die Brühler Schlosskonzerte aufgeführt. Schloss Augustusburg gilt als erste bedeutende Schöpfung des Rokoko in Deutschland und als herausragendes Beispiel einer großen christlichen Residenz des 18. Jahrhunderts.
Wir wurden entführt in das Zeitalter höflicher Pracht voller Glanz und Glamour. Nach der Führung war Gelegenheit für die Erkundung des Parks oder der Innenstadt. Die Vorsitzende des Orchesters, Otti Kess, gab den Tipp, sich die Schlosskirche St. Maria von den Engeln in unmittelbarer Nähe zum Schloss anzusehen. Hier befindet sich ein beeindruckender Hochaltar von Balthasar Neumann. Leider verdunkelte sich zunehmend der Himmel und es blieb nur kurze Zeit für eine Erkundung. Dann setzte der Regen unwetterartig und mit Hagelkörnern ein. Der größte Teil der Gruppe konnte sich in die Schlosskirche, Cafés oder Eisdielen in der Fußgängerzone flüchten und blieb trocken.
Gegen 17.00 Uhr traf man sich im „Brühler Wirtshaus am Schloss“ zum gemeinsamen Abendessen. Leider ließen die Wetterverhältnisse einen Aufenthalt im schönen Biergarten nicht zu. Doch die Gruppe speiste vorzüglich im Innenraum und hatte sichtlich Freude an dem Zusammensein. Es war ein gelungener Ausflug und allen, die an der Planung und Umsetzung beteiligt waren, sei ein herzliches Dankeschön gesagt.
(Christa Stiller)
Fotos Sommerevent 2025
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Manfred Franke verstorben
Das langjährige Mitglied des Akkordeon-Orchesters Müllekoven, Manfred Franke, ist am 1. Mai im Alter von 89 Jahren verstorben. Auch über seine aktive Zeit im Orchester hinaus hat Manfred Franke dem AOM die Treue gehalten und ist bis zu seinem Tod inaktives Mitglied geblieben. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
Unser Beileid gilt den Anverwandten.
Der Gottesdienst wird am 20. Mai 2025 um 13:30 Uhr in der katholischen Kirche Sankt Lambertus gehalten. Anschließend erfolgt die Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Troisdorf-Bergheim.
Der Vorstand des AOM
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202 gegen 50 Tasten
Ein nicht exakt wissenschaftlicher Vergleich des Handzuginstruments "Akkordeon" mit der Schreibmaschine
Eine Glosse von Herbert Bohlscheid
Manchmal frage ich mich, welcher Teufel mich geritten und dazu gebracht hat, im hohen Alter das Akkordeonspiel anzufangen. Eigentlich hätte ich mich doch daran erinnern müssen, dass ich früher schon einmal mit einem Schreibmaschinenkurs an der Volkshochschule kläglich gescheitert bin. Und da war ich doch noch deutlich jünger – nämlich jugendliche 22 Jahre (Für alle, die nach Bill Gates [1] und Steve Jobs [2] geboren wurden, ist an dieser Stelle vielleicht der klärende Hinweis angebracht, dass die heute fast ausgestorbene Schreibmaschine so etwas wie ein Computer und ein Drucker in einem Gerät war).
Und was man beim Geschriebenen noch nachträglich mit „Tipp-Ex“[5] oder einer Rasierklinge wegretuschieren kann, ist bei der Musik unmöglich. „wat fott es, es fott“, beschreibt der Rheinländer die Situation trefflich – eben waren die Töne noch zu hören, da sind sie auch schon verklungen. Aber auch bei der Geschwindigkeit, mit der man Schreibmaschine und Akkordeon beherrschen muss, ist der Akkordeonspieler deutlich im Nachteil. Glauben Sie nicht? Weil man in beiden Fällen die Tasten ganz schnell hintereinander drücken muss? Ha, stimmt schon. Aaaaber bei der Schreibmaschine ist das ganze Regelwerk doch etwas einfacher. Mal angenommen, jemand will zeigen, dass er mit der Schreibmaschine 200 Anschläge [6] in der Minute schafft, dann kann er sich gut und gerne in den ersten 30 Sekunden Zeit lassen und vielleicht 20 Zeichen zu Papier bringen, was niemanden stört, wenn dann in den restlichen 30 Sekunden 180 Zeichen zu Papier gebracht werden – Mission erfüllt![7].
Machen Sie das mal in der Musik, vor allen Dingen wenn Sie im Orchester auf die Tasten hacken. Das funktioniert nicht, denn da hat der Komponist genau vorgegeben, wann wer hacken darf (obwohl es bei uns in der Gruppe ja auch den einen oder anderen geben soll, der einzelne Passagen langsamer als der Rest der Welt, andere Stellen dann um so schneller spielt. Hauptsache, man trifft sich am Ende gemeinsam wieder), wobei wir bei der Hohen Kunst des des Musizierens angekommen sind, dem gemeinsamen Akkordeon-Orchesterspiel.
Da ist der Musikus, beziehungsweise der, der sich für einen solchen hält, gegenüber dem „Typewriter“ in einer Schreibstube deutlich im Vorteil, was vor allen Dingen bei schnellen Läufen, also den „di-del-di-del-da-dios“[8] (wenn Sie wissen, was ich meine“) bemerkbar macht. Da kann man sich den Spaß aufteilen, indem zum Beispiel der linke Spieler die ungeraden Noten (also die erste, dritte usw.) spielt und der rechte Nachbar die geraden Noten zu treffen versucht. Auch eine gängige Variante ist, dass der linke Spieler die Noten auf einer Notenlinie spielt, die Partnerin die Noten in den Linien-Zwischenräumen, was aber bei klein und eng geschriebenen Noten eine gewisse Sehschärfe bedingt, damit klar erkennbar ist, wer für welche Note verantwortlich zeichnet. Geteilte Leid ist halt auch beim Musizieren halbes Leid.
Derlei Taktiken kommen vor allen Dingen uns Älteren sehr entgegen, sind doch die Finger längst nicht mehr so gelenkig wie einst, als wir Männer auch die kniffligsten BH-Verschlüsse in Bruchteilen einer Sekunde [9] aufnesteln konnten.
Allerdings hat (quasi ausgleichend) das eigene Hörvermögen inzwischen auch nachgelassen, so dass einen selbst wenigstens die falsch gedrückten Tasten und die daraus resultierenden schrägen Töne nicht mehr stören.
Trotzdem: Wenn ich dann noch an den Kraftaufwand denke, der mit dem Ziehen und Drücken des Balgs[10] verbunden ist, und andererseits weiß, dass die letzten Schreibmaschinen ihrer Art sogar elektrisch funktionierten, so dass der Typist nicht einmal den Papierbogen selbst einspannen oder die Wagenrücklauftaste betätigen musste, dann ist es wieder mal so weit, dass ich mich frage, welcher Teufel mich geritten hat, im hohen Alter noch mit dem Akkordeonspielen anzufangen.
Dia Antwort fällt mir dann spätestens bei der nächsten Orchesterprobe[11] wieder ein:
Weil's Spaß macht!
1 Erfinder einer Blechkiste um die Schreibmaschine.
2 Schuf ein ansprechendes Design für Bill Gates’ Blechkiste.
3 Der Wagen-Rücklauf (engl. Carriagereturn, deutsch – veraltet – WR) ist auf Ausgabegeräten für Text die Anweisung, den Anfang der nächsten Zeile anzuspringen.
4 Im Militär die Stellung (Hab-Acht-Stellung), die der Untergebene vor einem ranghöheren Vorgesetzten einzunehmen hat. Im Orchester bezeichnet es die devote Haltung, die ein Musiker vor seinem Dirigenten einzunehmen hat.
5 Wird von älteren Computerbenutzer zum Teil auch noch am Bildschirm verwendet, hinterlässt aber am Monitor hässliche weiße Spuren.
6 Hat eigentlich nichts mit Terror zu tun, obwohl falsch gespielte Noten auch den Zuhörer terrorisieren können
7 Ein Beispiel, das eher theoretischer Natur ist.
8 Diese Noten haben eine Dauer, die meist im Nano-Bereich liegt und die damit kaum gehört werden. Weiß der Geier, warum man sie dann überhaupt spielen muss.
9 Aufgabe, die für Frauen noch schwieriger zu bewältigen war, weil sie die Verschlüsse auf ihrem Rücken ja nicht mal sehen konnten.
10 Balg = umganssprachl für „Kind“ (vgl. auch „Panz“).
11 Auch als ambulante Seniorenpflege oder Seniorenbetreuung bezeichnet.
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Viel Applaus für 12jährige Akkordeonistin
Maria Löhnert begeisterte das Publikum beim Herbstkonzert in der Troisdorfer Stadthalle mit einem Solo
Was macht man an einem regnerischen, Trüben Novembersonntag? Die Zuhörer in der Troisdorfer Stadthalle hatten mit dem Kauf von Tickets offensichtlich eine gute Wahl getroffen, dann nach jedem dargebotenen Stück und besonders am Ende des gut zweistündigen Konzerts des Akkordeon-Orchesters Müllekoven gab es viel Applaus: Die vom Musikrat des Orchesters getroffene Auswahl erwies sich als goldrichtig, wobei unter den vielen Ohrwürmern einige besonders begeistert aufgenommen wurden, wie zum Beispiel das "Concerto d'amore", die heimliche britische Hymne "Pomp and Circumstances", aber auch das Medley "Best von Roland Kaiser", das vom Orchestermitglied und stellvertretenden Dirigenten Werner Sträßer arrangiert wurde. Die strengsten Kritiker sind allerdings in der Regel die Musikerinnen und Musiker des AOM selbst und ihr Dirigent Stephan Weidenbrück. Aber auch hier gab es unisono nur positive Reaktionen. "Es war einfach toll. Mit diesem Konzert haben wir uns für ein Jahr harter Probenarbeit selbst belohnt", freute sich Vorstandsmitglied Claudia Lengenfeld nach dem Schlussvorhang.
"Mit diesem Auftritt - für Kinder und Jugendliche eintrittsfrei - wollten wir die Musik und besonders das Akkordeon jungen Zuhörern näher bringen. Und das ist uns gelungen", so der Orchesterchef. Und so kündigte Michael Weidenbrück, Bruder des Dirigenten, als Moderator zu Beginn der Veranstaltung ein Akkordeon-Solo der erst zwölfjährigen Maria L. an, die auf ihrem Knopfakkordeon nicht nur einen schwierigen Blues auswendig spielte, sondern anschließend mit dem Song "Schön ist es auf der Welt zu sein" die Zuhörer zum Mitsummen und Mitsingen animierte. Übrigens nicht der erste Auftritt des taffen Mädchen, wie der Moderator erwähnte: "Schon zwei Mal hat sie in der Siegburger City mit ihrem Akkordeon für soziale Projekte als ,Straßenmusikerin' in die Tasten gegriffen und erkleckliche Beträge zum Projekt beigesteuert".
Zufrieden war auch Finanzvorstand Susanne Lunkenheimer: "Mit über 350 Gästen haben wir ein schönes Plus gemacht, Geld, das für die Probenarbeit, den Kauf von Noten, Workshops und ähnliches mehr gut verwendet wird".
Fazit: ein rundum gelungener Abend, der Lust auf mehr macht. Akkordeonfreunde sollten sich den nächsten Termin am Volkstrauertag 2025 schon einmal vormerken.
Alle Fotos Maximilian Bohlscheid
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Online-Ticketverkauf für das Herbstkonzert 2024 ist gestartet

Am 17. November 2024 ist es wieder soweit: Das Akkordeon-Orchester 1960 Müllekoven (AOM) veranstaltet in der Troisdorfer Stadthalle wieder sein diesjähriges Herbstkonzert. Das Repertoire des AOM ist riesig und auch für die diesjährige Neuauflage dieses traditionellen Events hat der musikalische Leiter Stephan Weidenbrück mit seinem rund 30-köpfigen Ensemble tolle Stücke aus den verschiedensten Genres ausgewählt: Von Rock- uber Pop-Musik bis hin zur Klassik erwartet die Zuhörer ein bunter Mix. Und natürlich dürfen auch die "Kölschen Leedcher" nicht fehlen. Die Moderation übernimmt auch in diesem Jahr wieder Michael Weidenbrück. Im vergangenen Jahr war das Konzert fast ausverkauft, so dass wir Ihnen empfehlen, sich rechtzeitig Ihr Ticket zu sichern.
Wir haben den Ticketshop geändert und arbeiten in diesem Jahr mit snapTICKET zusammen. Dadurch können wir die Karten online in diesem Jahr besonders günstig anbieten: Je Ticket fallen Vorverkaufsgebühren in diesem Jahr in Höhe von nur 1,- Euro an. Bis die Eintrittskarten in gedruckter Form vorliegen, dauert es noch etwas.
Karten gibt es online bei www.snapticket.de/aom zum Preis von 18,00 Euro zuzüglich 1,00 Euro Vorverkaufsgebühr. Alternativ können Sie auch mit dem Handy den u.a. QR-Code scannen, Sie gelangen dann auch direkt zum Ticketshop.
Neu ist in diesem Jahr, dass Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre freien Eintritt haben, allerdings müssen für Kinder und Jugendliche Tickets der Kategorie "Eintritt frei" online gekauft werden. Die Vorverkaufsgebühr in Höhe von 1,- Euro je Ticket fällt auch hier an.
Die Ticketpreise im Überblick:
Online-Tickets im Onlineverkauf über snapTICKET kosten incl. Vorverkaufsgebühr je 19,- Euro
Online-Tickets für Kinder und Jugendliche kosten incl. Vorverkaufsgebühr je 1,- Euro.
Tickets bei den Orchestermitgliedern kosten 18,- Euro (sind zur Zeit aber noch nicht verfügbar)
Tickets an der Abendkasse kosten je 22,- Euro
Alle wesentlichen Informationen finden Sie auch noch einmal zusammengefasst in einem Flyer, den Sie direkt am Monitor ansehen können (Klick auf das Bild links) oder als PDF-Datei hier laden können.
Weitere Information u.a. zum Programm finden Sie zu einem späteren Zeitpunkt an dieser Stelle

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AOM bereicherte Familienfeier
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